Wovum – Nachhaltiger Wohnraum durch genossenschaftliche Konzepte

Wovum –Nachhaltiger Wohnraum durch genossen-schaftliche Konzepte

Die Masterarbeit zeigt anhand einer Modellgenossenschaft, wie gemeinschaftliche Bau- und Wohnformen gefördert und somit der Grundstein für eine nachhaltige und soziale Stadtentwicklung gelegt werden kann.

Die Situation auf den Wohnungsmärkten vieler deutscher Städte spitzt sich immer weiter zu. Der Zuzug ist seit Jahrzehnten ununterbrochen – dabei liegt Wohneigentum immer öfter in den Händen von Investmentfirmen, deren Prioritäten nicht den Bewohner*innen, sondern den Gewinnen gelten. Wandlungsfähige Städte werden angesichts der wachsenden Bevölkerungszahlen von substanzieller Bedeutung für das zukünftige Zusammenleben. Eine Möglichkeit, Städte resilienter zu gestalten und eine soziale Stadtentwicklung zu begünstigen, ist durch gemeinschaftliche Lebensstile und dem Organisieren von Wohneigentum mittels Genossenschaften. Die wachsende Zahl der Projekte dieser Bereiche des Wohnungsmarktes sind voller Potenzial und Innovationen.

Die Situation auf den Wohnungsmärkten vieler deutscher Städte spitzt sich immer weiter zu. Der Zuzug ist seit Jahrzehnten ununterbrochen – dabei liegt Wohneigentum immer öfter in den Händen von Investmentfirmen, deren Prioritäten nicht den Bewohner*innen, sondern den Gewinnen gelten. Wandlungsfähige Städte werden angesichts der wachsenden Bevölkerungszahlen von substanzieller Bedeutung für das zukünftige Zusammenleben. Eine Möglichkeit, Städte resilienter zu gestalten und eine soziale Stadtentwicklung zu begünstigen, ist durch gemeinschaftliche Lebensstile und dem Organisieren von Wohneigentum mittels Genossenschaften. Die wachsende Zahl der Projekte dieser Bereiche des Wohnungsmarktes sind voller Potenzial und Innovationen.

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Vorgehensweise
In unserer Masterthesis arbeiteten wir mit den Werkzeugen der strategischen Gestaltung, welche systematische Methodik und Konzentration auf Nutzer*innen unter Berücksichtigung unternehmerischer Ziele verbindet. Als Gestaltungsmodell wurde das Triple-Diamond-Modell herangezogen.

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Der erste Teil des Triple-Diamond-Modells baut auf einer sekundären Marktforschung, fundierter Desk Research und qualitativen Datenerhebungen auf. Ziel ist es, umfangreiche Fachkenntnis zu den Zusammenhängen und Abhängigkeiten zu gewinnen. Als Gruppe setzen wir uns tiefgreifend mit Baugemeinschaften und den anliegenden Fachbereichen auseinander, sodass wir in Interviews mit Expert*innen und Teilnehmer*innen von Baugemeinschaften und Genossenschaften Einblicke in die Praxis und Erfahrungen mit Projekten erhalten können.

Basierend auf den gesammelten Erkenntnissen erarbeiten wir im zweiten Diamond, welche Anforderungen und Gestaltungsmotive in die Strategie einfließen und stellen Hypothesen auf, wie die Konzepte die Anforderungen erfüllen können. In weiteren Gesprächen mit Experten*innen überprüfen wir die Hypothesen unserer Strategie. Hierbei fokussierten wir uns auf die Bereiche Architektur, Stadtplanung, Baugenossenschaften, Vereine für Baugemeinschaften, Baufinanzierung und Städtische Behörden. Darüber hinaus sprachen wir mit Nutzer*innen gemeinschaftlicher Bau- und Wohnprojekte und führten eine schriftliche Befragung durch. 

Im dritten und letzten Diamond überführen wir die strategische Ausrichtung in gestalterische Lösungen und Maßnahmen. Diese werden im ersten Teil des letzten Diamonds mit Nutzer*innen in Form von Prototypen validiert, um durch den Erkenntnisgewinn das finale Konzept sowie die Gestaltung zu schärfen.

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Konzept
Da sowohl gemeinschaftliche Bau- und Wohnformen, als auch Genossenschaften viele Potenziale zur Weiterentwicklung bieten, wollen wir Akteur*innen innerhalb der Branche Impulse geben und bei der Weiterentwicklung der Bereiche unterstützen. Erzielen wollen wir dies durch die im Verlauf unserer Arbeit identifizierten Handlungsspielräume. 
Diese reichen für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen von allgemeinen Punkten wie der Auseinandersetzung mit der Zielgruppe bis hin zu kommunikativen Aspekten zur Positionierung eines Projektes. Auch die Informationsvermittlung und Potenziale von Netzwerken werden hier berücksichtigt. Im Bereich von Genossenschaften gehören zu den Kategorien der Handlungsspielräume die Mission, das Angebot, Kommunikation und Ausrichtung.

Konzeptgrafik

Ausarbeitung
Die Arbeit gliedert sich deshalb in folgende drei Teile: 
 

Ausarbeitung
Die Arbeit gliedert sich deshalb in folgende drei Teile: 
 

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Aufklärung und 
Handlungsempfehlung

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Exemplarische Ausarbeitung
der Modellgenossenschaft

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Website mit zusammen-
gefassten Erkenntnissen

Als Ergebnis unseres Gestaltungsprozesses soll die Modellgenossenschaft wovum aufzeigen, wie die im Laufe der Arbeit identifizierten Handlungsspielräume in die Praxis umgesetzt werden können. Dies soll durch die Visualisierung der theoretisch aufgearbeiteten Erkenntnisse bei der Einordnung helfen. Die exemplarische Auseinandersetzung dient dabei nicht nur zur Lösung der bestehenden Probleme, sondern als mögliches Zukunftsszenario, um mittelfristig den Anteil gemeinschaftlicher Wohnkonzepte auf dem Wohnungsmarkt und den Wirkungsbereich von Genossenschaften zu erhöhen.

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Als Teil des interdisziplinären Teams habe ich mich, über die konzeptionelle Arbeit der Gruppe hinaus, auf folgende Bereiche fokussiert: Kommunikationsstrategie, Markenentwicklung und Gestaltung der Dokumentation. 

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Ausblick
Konkrete Schritte zur Weiterführung der Arbeit werden über unsere Website abgebildet. Hier stellen wir den Akteur*innen der Bereiche gemeinschaftlicher Bau- und Wohnformen sowie von Genossenschaften die Erkenntnisse der Arbeit zur Verfügung. Die von uns skizzierte Modellgenossenschaft wovum könnte sich durch eine tiefere Ausarbeitung von einem Modellversuch zu einem validen Business entwickeln. Die Resonanz des Expert*innennetzwerks kann hierbei neben weitreichenden Nutzer*innenbefragungen erste Schritte der Weiterführung prägen.

Weitere Arbeiten

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